10. März 2015

Travel Edition #17 – Tausendjährige Architektur

Mönche im Angkor Wat

Es sind vornehmlich die schönen Dinge, über die ich im Blog schreibe – An die denke ich gerade, während ich eingepfercht zwischen zwei Sitzreihen im Gang eines Mini Vans kauere und zur Ablenkung in die Tasten meines kleinen Laptops tippe. Es ist heiß, eng und ich hatte die Wahl, zu viert auf einer Rückbank (die schon für 3 Personen zu eng ist) oder eben hier unten auf dem Boden Platz zu nehmen. Wir sind schon seit 8.00 Uhr heute Morgen unterwegs. Jetzt ist es 14.30 Uhr und wir haben noch keine lange Wegstrecke hinter uns gebracht. Lediglich den Weg von Battambang in Kambodscha zur Grenzstadt Poipet. Dort sind wir nach Thailand ausgereist und mussten dann stundenlang auf diesen Anschluss-Mini Van warten. Es ist etwa 36 Grad heiß und die Fahrt, die gerade erst begonnen hat, wird etwa vier Stunden dauern. Wenn alles so läuft, wie geplant. Die Fahrt von Sihanoukville im Süden Kambodschas nach Siem Reap mit dem Nachtbus dauerte 18 Stunden – drei Mal blieben wir mitten in der Dunkelheit auf einer staubigen Piste mit dem Bus liegen. Alle Fahrgäste mussten aussteigen. Nach der letzten Panne ging bei dem Fahrzeug gar nichts mehr. Netterweise hielten einige Autos an, die uns für  die letzten 4 Stunden für 5 $ mitnahmen. In Siem Reap mussten wir uns von dieser Fahrt erholen und blieben vier Nächte in einem netten Hotel etwas außerhalb der Altstadt – »The Moon Boutique Hotel«, eine Oase mit schön angelegtem Garten und einem Pool. Der hoteleigene Tuk Tuk Service brachte uns abends in die Stadt. Dort ging es sehr touristisch zu. Die nahe gelegene Tempelanlage mit dem berühmten Angkor Wat und vielen anderen sehenswerten Tempeln ziehen die Touristen nach Siem Reap. Wir engagierten für einen Tag einen Tuk Tuk-Fahrer, der uns zum Angkor Wat, Angkor Thom (Bayon), Ta Keo, Ta Prohm und zum Banteay Kdei fuhr. Während wir die Tempel besichtigten, schlief er in einer Hängematte, die er im Tuk Tuk aufspannte. Gut, dass wir morgens um 7.00 Uhr losfuhren. Die Hitze war so noch einigermaßen erträglich und die Touristenmassen hielten sich ebenfalls noch in Grenzen.
Wer sich für die Geschichte von Angkor interessiert, lese bitte hier nach. Im Blog gibt es heute die Fotos, die auf der beeindruckenden Tempeltour entstanden sind. Neben dem imposanten Angkor Wat hat mich besonders Ta Prohm fasziniert. Ihr kennt bestimmt die bekannten Bilder von den mit Riesenwurzeln überwucherten alten Gemäuern – die Natur erobert sich auf dem Gelände mehr und mehr Raum zurück…

Angkor Wat um 8.00 Uhr morgens




Decken-Reliefs



Angkor Thom – Tempel Bayon mit Gesichtertürmen


Steile Treppen, schmale Stufen im Ta Keo Tempel

Ta Prohm, von Wurzeln überwuchert und unsaniert





Im Banteay Kdei


Stein auf Stein gebaut – Dank einer besonderen Schleiftechnik ohne Zwischenräume und ohne Mörtel



Tanzende Apsara, eine halb menschliche, halb göttliche Frau

Auch schön.

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