9. Juli 2015

Bread & Butter Tradeshow 2015

»Jedem Anfang liegt ein Zauber inne«, schrieb Herrmann Hesse. Messe-Chef Karl-Heinz Müller begrüßte zur diesjährigen Bread & Butter mit den Worten: »Jedem Neubeginn geht das Ende eines vorherigen Beginns voraus. Und dies ist erst der Anfang!«. Ich verbinde die beiden Zitate und stelle fest, dass die Bread & Butter einen zauberhaften Neubeginn geschafft hat und für mich wieder zu einem typischen Berlin Event geworden ist. Man könnte fast sagen »arm aber sexy«... 
Es geht eben auch ohne Opulenz, riesige LED Screens, Messehostessen im Special B&B Outfit, Brand Bibles und Megaparty. Bevor nächstes Jahr die B&B von Zalando übernommen wird, haben die Organisatoren der Messe für Street- und Urbanwear gezeigt, dass auch mit wenigen (finanziellen) Mitteln eine erfolgreiche Veranstaltung auf die Beine gestellt werden kann. Gemütlich, überschaubar und dennoch innovativ und inspirierend. In drei Hangars des allseits geliebten Flughafen Tempelhofs stellen noch bis heute Abend Mode- und Designlabel ihre neuen Kollektionen und Produkte aus. Neu ist, dass sich im Hangar 5 Startups aus dem Bereich »Urban Lifestyle« vorstellen. Kleine Label und Firmen aus den Bereichen Mode, Sport, Produktdesign und anderer Kreativen wie Max Noah mit seinen genialen Leuchten, Artpod (portable art gallery), Verlaine & Rimbaud und Plivertees (T-Shirts) oder Backstyle (Projekt aus Kunst, Mode & Magazin). Mag ich sehr. Man spürt den frischen Wind, den Aufbruch oder vielleicht sogar die Rückbesinnung zum »weniger ist mehr«. Es gibt kleine Stände statt der großen Messebauten, die nicht nur teuer, sondern auch anonym und unnahbar daher kommen. Die Stimmung ist gut. Es wird Kicker gespielt und dabei gejubelt, an einem Stand sogar zur aufgelegten Musik getanzt. Im Hangar 6 sind es die größeren Modelabels wie Mavi, Avirex, Nunettes oder Japan Blue Jeans, die man aus den vergangenen Jahren kennt. Auch hier alles runtergefahren auf ein sympathisches Level. In der Mitte der Halle werden die Messegäste von »The Future Breakfast« verköstigt. Das Design des Pop-Up Restaurants gefällt mir gut. 
Im Hangar 7 findet zum ersten Mal die »Cookies« statt. Die internationale Kinder Mode und Design Show zeigt Labels wie Finkid/Finside, Jottum, Cakewalk oder die Berliner Firmen Jäll & Tofta (Kindermöbel) und Haseweiss (Modul-Puppenhäuser), präsentiert vom Himbeer Magazin. Eine gelungene Mischung aus Mode- und Produktdesign, die hoffentlich in der Zukunft beibehalten wird.
Auf dem Airfield des Flughafens gibt es einen Streetfood Market mit dem Bunsmobile, einem Stand von Curry 36, dem Kiewzagen Blank, Mr Whippy und vielen anderen. Über die Cocktails zum Selbermachen von Eistüt berichte ich noch an anderer Stelle. 

Schön war's auf der B&B. Und das war erst der Anfang!

Meine Fotos zeigen wie immer nur eine kleinen Ausschnitt aus der großen Vielfalt. Auf der Webseite der Bread & Butter könnt Ihr alle weiteren Informationen zu den Ausstellern und zur Messe finden.


Am Infopoint

Kokoshe

Plivertees
Plivertees

Verlaine & Rimbaud

Backstyle

Backstyle, Alexs Varajo

Lampe, Max Noah

Jan Rotter

Jan Rotter & diefabrik
Blutsgeschwister

Blutsgeschwister


mavi

B&B Restaurant »The Future Breakfast«


Avirex

Avirex

Swedish Hasbeens

Clutch Magazine

KnowledgeCotton Apparel

CG – Club of Gents

CG – Club of Gents

mayday
The skulls

The skulls

The skulls, One Skullar

Cookies Show Kids Fashion

Cookies Show – Finkid



Boom Bap Wear – tanzend : )

Artpod

Auch schön.

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