20. Juni 2016

Manufakturbesuch bei Hästens in Schweden

Foto: Hästens
»If you notice that you don't notice that you' re in a bed – it's a Hästens.«, erklärt Jan Ryde,   Besitzer und Firmenchef der schwedischen Bettenmanufaktur, beim Presse-Lunch auf dem Fabrikgelände in Köping. Jan Ryde führt seit Ende der 1980er Jahre das schwedische Familienunternehmen, das sich bereits seit 1852 für besten Schlaf in besten Betten einsetzt. Demnächst werden seine beiden Söhne die Unternehmensleitung in der sechsten Generation übernehmen. 
Jan Ryde ist uns auf Anhieb symphatisch. In Jeans und schwarzem T-Shirt heißt er unsere kleine Journalisten- und Fotografenrunde herzlich willkommen und erzählt mit Stolz die beeindruckende Firmengeschichte, die Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Herstellung von Sätteln beginnt. »Häst« bedeutet auf schwedisch »Pferd«. So wird mit dem Markennamen und Logo heute Bezug auf die Anfangszeit der Manufaktur genommen. Heute produziert Hästens im eigenen Werk in Köping (120 Kilometer von Stockholm entfernt) maßgefertigte Betten aus reinsten Naturmaterialien und beliefert über 200 Partner in mehr als 40 Ländern weltweit. Von einem kleinen Familienunternehmen zum globalen Hersteller und Händler, der Tradition, Handwerkskunst, Qualität und Design vereint. 

Die Presse-Reise nach Stockholm liegt nun schon wieder fast drei Wochen zurück. Ganz frisch sind aber die Erinnerungen an eine wunderschöne Stadt, eine sehr nette Gruppe von Journalisten, Fotografen und Mitarbeitern der PR-Agentur Mandel und Citybeam Kommunikation, lustige gemeinsame Essen und Unternehmungen und den großartigen  Ausflug im Kleinbus nach Köping zum Firmensitz der Bettenmanufaktur. Nach einer Hotelnacht im Hästensbett, besichtigen wir die Fabrik. Drei beeindruckende Stunden, die zeigen, warum ein Hästensbett etwas ganz Besonderes, ja vielleicht sogar das beste Bett der Welt ist... 
In der großen, hellen Fabrikhalle arbeiten zeitgleich etwa 80 Handwerker, die mit echter Hingabe und Überzeugtheit aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Rosshaar, Leinen, Wolle und schwedischem Kiefernholz verschiedene Bettenmodelle anfertigen. In Handarbeit. Unterstützt von der einen oder anderen Maschine, doch überwiegend wird mit Ruhe und Konzentration mit langen Nadeln genäht und gesteppt, geknotet und mit den Händen Materialien geschichtet, verteilt und zusammengeführt. Hästens ist eine große »Familie«, die sich dem gesunden Schlaf verschrieben hat und gemeinsam daran arbeitet, die Betten immer noch perfekter zu machen. Ich bin überzeugt, dass es den Schweden gelingen wird. Noch nie hat mich Handwerk so beeindruckt wie in Köping. 

Ich habe heute viele Fotos für Euch. Schaut Euch an, wie das Bett entsteht, in dem auch die Mitglieder des schwedischen Königshaus nächtigen. In schwedischen Familien werden die Betten sogar von Generation zu Generation weitervererbt. Hästens gibt 25 Jahre Garantie beim Kauf, doch ein Bett, das mit solchen Materialien, viel Liebe zum Detail, mit Passion und Überzeugung gefertigt wird, hält eine Ewigkeit. So wunderbar gemütlich und schön...

Alle weiteren Informationen findet Ihr auf der Webseite von Hästens.

In Berlin gibt es zwei Hästens Showrooms:
Hästens Store Berlin Mitte, Ackerstr. 29, 10115 Berlin
Geöffnet: Mo – Fr von 11.00 bis 19.00 Uhr, Sa von 11.00 – 16.00 Uhr
Hästens Store Berlin, Fasanenstr. 29, 10719 Berlin
Geöffnet: Mo – Fr von 10.30 bis 19.00 Uhr, Sa von 10.30 – 16.00 Uhr

Die Presse-Reise nach Stockholm wurde von Hästens ermöglicht. Vielen Dank an Mandel PR (Stockholm) und Citybeam Kommunikation (München).

Perla Munoz Bovin (Leiterin Development & Research) erklärt den Aufbau eines Hästensbetts

Gedrehtes Rosshaar 


Rosshaar wird eingefädelt und fällt auf der anderen Seite der Maschine kurz geschnitten und stark gekräuselt heraus



Mitarbeiter beim Verteilen des Rosshaars von Hand

Karomuster in Blau-Weiß – unverkennbar Hästens

Hier entsteht ein Topper, eine Matratzenauflage

Der Metallrahmen wird mit Flachs/Leinen umspannt und von Hand vernäht

Schicht für Schicht Natur


Baumwolle, Rosshaar, Baumwolle, Rosshaar, Baumwolle... von Hand gefüllt und geglättet


Eine Matratze wird bezogen...

Die Matratze wird durch Steppnähte in Form gebracht

Tattoos, Handschuhe und große Nadeln


Jede Feder wird in Handarbeit mit Knoten versehen und mit Leinen umhüllt

Jeder Messingnagel wird von Hand in den Rahmen gedrückt


Holz und Messing = Bettfuß





Blick aus der Näherei hinunter in die Fabrikhalle

Petra Weiler, Näherin, beim Verknoten der Steppfäden
Näherei
Firmenchef Jan Ryde und Ralph Röhr (Vertriebsleiter Deutschland)


Fabrikgebäude in Köping, 120 Kilometer westlich von Stockholm, Architekt Ralph Erskine
Vater Jan Ryde und Sohn

Auch schön.

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